Beitragskalkulation im Vergleich zur Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen
Die Grafik verdeutlicht die Beitragsberechnung: Private Krankenversicherung (PKV). Die blaue Kurve gibt die mit dem Alter steigenden Gesundheitskosten wieder. Die blaue Linie zeigt, wie der Beitrag im Falle: Private Krankenversicherung (PKV) kalkuliert wird. Dabei handelt es sich um ein sehr vereinfachtes Modell, das von konstanten Preisen für Gesundheitsleistungen ausgeht, an dem aber die Grundzüge der Beitragskalkulation im Falle: Private Krankenversicherung (PKV) deutlich werden.
Der Beitrag in der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird über die gesamte Versicherungsdauer so kalkuliert, dass er
• in jungen Jahren oberhalb der tatsächlich in Anspruch genommenen Gesundheitsleistungen und
• in späteren Jahren unterhalb dieser Leistungen liegt.
Die Differenz zwischen dem tatsächlichen Beitrag und den rechnerischen Kosten für Gesundheitsleistungen in jungen Versicherungsjahren wird in der Alterungsrückstellung verzinslich angelegt. Wenn in späteren Lebensjahren die rechnerischen Kosten für Gesundheitsleistungen über dem Beitrag liegen, dann wird die Differenz aus der Entnahme für Alterungsrückstellungen finanziert. Versicherungsmathematisch wird von einer bestimmten Risikogruppe ausgegangen. Maßgeblich sind beispielsweise alle Männer eines bestimmten Tarifs mit einem bestimmten Eintrittsalter. Die in der Grafik 2 abgebildete Kurve für die mit dem Alter ansteigende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen basiert auf statistischen Materialien über die für eine solche Risikogruppe üblicherweise zu erwartende Entwicklung der Inanspruchnahme. Die in der Grafik 2 gezeichnete Linie für den Beitrag entspricht deshalb einem ganz bestimmten Eintrittsalter. Je höher das Eintrittsalter, desto höher muss der Beitrag sein, um ausreichende Zuführungen zu den Alterungsrückstellungen zu ermöglichen.
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