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KRANKENVERSICHERUNGEN
INFOS: VERGLEICH PKV - GKV
DETAILS: PRIVATE KV
ERGÄNZUNGSVERSICHERUNG
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GLOSSAR | LEXIKON:
PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG
KRANKENVERSICHERUNGSBEITRÄGE

Der Altersaufbau der Bevölkerung ändert sich in den nächsten Jahrzehnten durchgreifend:
• Heute ist jeder fünfte Bürger älter als 60 Jahre; im Jahr 2030 wird dies jeder dritte sein.
• Die Zahl der über 80-Jährigen steigt kontinuierlich; ihre Zahl wird bis zum Jahr 2030 um fast 90 Prozent zunehmen.
• Gleichzeitig verringert sich die Gesamtbevölkerung bis zum Jahr 2030 um zehn Prozentpunkte.

Mit dieser Entwicklung müssen sich sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die unterschiedlichen Finanzierungsverfahren von Bedeutung. Die GKV arbeitet nach dem Umlageverfahren, bei dem die gesamten Kosten in vollem Umfang aus den laufenden Beitragseinnahmen finanziert werden müssen. Infolge der oben aufgeführten Entwicklung werden deshalb in der GKV immer weniger jüngere Versicherte die Kosten für immer mehr ältere Versicherte mittragen müssen.

Hinweis:

Die Private Krankenversicherung (PKV) kalkuliert nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren, das bei der Beitragskalkulation auch die mit dem Lebensalter steigende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen berücksichtigt. Auf diese Weise bildet die Private KV jetzt bereits Vorsorge für die Zukunft.
Auf das so gebildete finanzielle Polster wird es entscheidend ankommen, wenn immer mehr alte Menschen im Ruhestand immer weniger Menschen im erwerbstätigen Alter gegenüberstehen. In der Privaten Krankenversicherung (PKV) gibt es grundsätzlich keine Verschiebung der Beiträge auf andere Generationen.
Versicherungsmathematisch bringt jeder Jahrgang die Krankheitskosten für seinen Jahrgang auf. Die älteren Versicherten sind daher prinzipiell nicht auf die Zahlungsfähigkeit der jüngeren Generation angewiesen. Durch die sog. Alterungsrückstellungen sind die Privatversicherten deshalb für die Zukunft gut gerüstet.
Die in jungen Jahren angesammelten Beitragsteile, die verzinslich angelegt wurden, sollen die mit dem höheren Lebensalter steigenden Leistungen finanzieren. Ende 2001 beliefen sich die gebildeten Alterungsrückstellungen bereits auf rund 68 Mrd. Euro.

 

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